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Kinderoper Brundibár


Sonntag, 11. März 2018, 16 Uhr
Einlass: 15:30 Uhr

In der Aula der Mittelschule Markt Indersdorf

Eintritt: 12,- € Erwachsene - 9,- € Kinder
25,- € Familienkarte (max. 2 Erwachsene & eigene Kinder)

Ein gemeinschaftliches Projekt des Dachauer Jugend-Sinfonie-Orchesters, in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Würm e.V. und vielen jugendlichen Sängern aus dem Landkreis Dachau, bringt die Kinderoper Brundibár von Hans Krása auf die Bühne. Der zeitgeschichtliche Hintergrund des Stückes verbindet die Musik mit Politik und Geschichte und stellt eine Beziehung zu den Gedenkstätten im Landkreis Dachau her. Daher ist die Aufführung für Alt und Jung interessant.

Die im Lager Theresienstadt über 50mal gespielte, ca. 45-minütige Oper, beinhaltet vordergründig eine einfache Geschichte: zwei arme, vaterlose Kinder wollen sich durch Straßenmusik Geld verdienen, um ihrer kranken Mutter die vom Arzt verordnete Milch kaufen zu können. Um das zu erreichen, bilden sie mit Hilfe von Spatz, Katze, Hund und vielen anderen Kindern einen gemeinsamen Chor. Damit sie auf dem Marktplatz aber überhaupt auftreten dürfen, müssen sie vorher den böswilligen Leierkastenspieler Brundibár, der den Platz für sich alleine beansprucht, vertreiben. Nachdem ihnen das gelungen ist und die kleinen Musiker genug Geld für die Milch eingenommen haben, wird im Finale das Lob der Freundschaft besungen.

Zu Beginn der Veranstaltung spielt das Dachauer Jugend-Sinfonie-Orchester Filmmusik aus "Pearl Harbor" und "Schindlers Liste". Regisseur und Schauspieler Herbert Hanko schlüpft in die Figur des Textdichters der Oper, Adolf Hoffmeister, und führt das Publikum in Zeit und Werk ein. Die musikalische Leitung hat Gudrun Huber, Herbert Hanko - ehemals Moderator beim Bayerischen Rundfunk - führt Regie. Organisator Hans Zacherl vom Theater an der Würm coacht zusammen mit seiner Frau, Sopranistin Barbara Zacherl, die Gesangspartien. Verantwortlich für die Kostüme ist Valerie Errante und für die Kulisse Joe Zintl.

Die Premiere fand bereits im Januar im NS-Dokumentationszentrum in München statt.


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